Bild: Logo BMFSFJBerlin Die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfrauenministerin, Elke Ferner, hat am 22. April auf einer Podiumsdiskussion der Friedrich-Ebert-Stiftung mit Expertinnen über Ursachen und Maßnahmen zur Bekämpfung von Altersarmut von Frauen in Deutschland diskutiert. Sie unterstrich: „Eine solidarische Gesellschaft muss dafür sorgen, dass alle Generationen – Junge und Alte, Frauen und Männer – die gleichen Chancen auf ein gutes Leben haben müssen.“ Dazu gehöre vor allem, Altersarmut schon frühzeitig auf allen Ebenen vorzubeugen – durch eine eigenständige existenzsichernde Beschäftigung, Lohngerechtigkeit, chancengleiche Aufstiegsmöglichkeiten für Männer und Frauen sowie echter Partnerschaftlichkeit bei der Aufteilung von familiären und beruflichen Aufgaben.

Elke Ferner erläuterte: „Ältere Frauen befinden sich heute wesentlich häufiger in einer prekären Einkommenssituation als Männer. Altersarmut ist eine Folge von Erwerbsarmut und hat viele strukturelle Ursachen: Die schlechtere Entlohnung von Frauen und frauentypischen Beschäftigungen, Teilzeitarbeit und Erwerbsunterbrechungen für Kindererziehung und Pflege wirken sich langfristig besonders für Frauen negativ im Alter aus.“ Mehr >