BARMER_GEKBerlin Der Startschuss für die olympischen Winterspiele ist bereits gefallen! Viele möchten nicht nur zuschauen, sondern selbst auf Skiern oder mit dem Snowboard die nächste Abfahrt nehmen. Damit der Spaß nicht zu früh endet, empfiehlt Klaus Möhlendick, Sportwissenschaftler bei der BARMER GEK, es trotz der Vorfreude behutsam anzugehen: „Die ersten Pistenkilometer nach längeren Pausen sollten bewusst langsam und vorsichtig gefahren werden, um wieder ein Gefühl für die Bewegung zu bekommen.“ Der Fahrstil sollte außerdem den persönlichen Fähigkeiten angepasst sein.

Auf die eigene Fahrtüchtigkeit achten

Auch im Winterurlaub sei zudem auf ausreichende Flüssigkeits- und Energiezufuhr zu achten. Alkohol ist natürlich tabu, damit man fahrtüchtig bleibt. Bei Fehlsichtigkeit gehören Kontaktlinsen oder Sportbrille zur Standardausrüstung. Neben der körperlichen Fitness spielt aber auch die mentale Verfassung eine Rolle. Der Experte rät deshalb: „Auch wenn es noch so viel Spaß macht, sollten Sportler darauf achten, ob ihre Konzentration noch ausreicht oder ob sie schon Ermüdungsanzeichen feststellen.“ Dann müssen rechtzeitig Regenerationspausen eingelegt werden. Nach dem Skilaufen laden Sauna und warme Bäder natürlich besonders ein.

Wer nicht fit ist, riskiert Verletzungen

Völlig untrainierten Menschen rät der Experte vom Ski- und Snowboardfahren ab: „Wer nicht fit ist, riskiert Verletzungen! Und wer sich trotzdem auf die Bretter wagen möchte, sollte dies nur unter fachlicher Anleitung tun.“ Auch erfahrene Sportler können schon im Vorfeld eines geplanten Skiurlaubs einiges beachten. „Selbst derjenige, der sich das ganze Jahr über mit Sport fit hält, kann schon zwei Monate vor dem Skiurlaub mit regelmäßiger Skigymnastik beginnen“, rät Klaus Möhlendick, Sportwissenschaftler bei der BARMER GEK. Neben Kraftübungen für eine starke Muskulatur seien auch Ausdauertraining und Koordinationsübungen sinnvoll. Zwei bis dreimal pro Woche sollte man circa 30 bis 60 Minuten für das Training einplanen.

 

Quelle: BarmerGEK