logo_bpaPressegespräch am 24. Januar 2014 in Düsseldorf: Studie zeigt große Wertschätzung für stationäre Pflege in NRW

Mit dem neuen Landesgesetz zur Pflege (GEPA) will die Landesregierung die Pflege in Nordrhein-Westfalen neu gestalten und vor allem ambulante Angebote deutlich ausbauen. Dabei stützt sich Gesundheitsministerin Barbara Steffens stets auf Umfragen, die erklären, dass die Menschen in Nordrhein-Westfalen lieber zu Hause alt werden wollen. Doch diese Ergebnisse bilden die Realität nur mangelhaft ab, wie eine Studie zeigt.

Bei einer Untersuchung hat das Sozialforschungsinstitut GMS Dr. Jung GmbH aus Hamburg erstmals diejenigen befragt, die von einer solchen Entscheidung konkret betroffen sind: Zwischen Dezember 2012 und Juni 2013 wurden im Rahmen sowohl einer quantitativen als auch einer qualitativen Umfrage Pflegebedürftige und ihre Angehörige zu ihren Erfahrungen mit der häuslichen Versorgung sowie zu ihrer Einstellung und ihren Erfahrungen mit der stationären Pflege befragt. Die direkt betroffenen Menschen berichten – anders als die Allgemeinbevölkerung – von Überforderung im häuslichen Umfeld und unterstreichen die Bedeutung stationärer Angebote. Diese Ergebnisse sind ein deutliches Zeichen an den Landesgesetzgeber, sich nicht einseitig auf eine Versorgungsform festzulegen, weil dadurch an den realen Wünschen und Bedürfnissen der Betroffenen vorbeigeplant, -investiert und -eingerichtet würde.

Quelle und weitere Information: bpa Bundesverband