Berlin Der Verwaltungsrat der BARMER GEK betont anlässlich des Tages des Ehrenamtes am 5. Dezember die wichtige Rolle ehrenamtlicher Arbeit in unserer Gesellschaft. Rund 12 Millionen Menschen sind in Deutschland laut einer Erhebung des Instituts für Demoskopie Allensbach ehrenamtlich tätig. Was oft vergessen wird: Auch in der Gesetzlichen Krankenversicherung engagieren sich viele Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich – in den Verwaltungsräten und Widerspruchsausschüssen der Krankenkassen.„Die Mitglieder des Verwaltungsrates und der Widerspruchsausschüsse setzen sich nahezu täglich mit den individuellen Interessen von Versicherten auseinander“, so Holger Langkutsch, Vorsitzender des Verwaltungsrates der BARMER GEK. Der ehrenamtliche Einsatz sei unverzichtbar für die selbstverwaltete Krankenversicherung. Konkrete Leistungen der Krankenkassen, wie beispielsweise die deutliche Erhöhung der Festbeträge für Hörgeräte, gehen maßgeblich auf das Engagement der Selbstverwaltung zurück.
Der 30-köpfige Verwaltungsrat der BARMER GEK setzt sich ausschließlich aus Vertreterinnen und Vertretern der Versicherten zusammen. Dieses „Versichertenparlament“ bestimmt die gesundheits-, sozial- und unternehmenspolitische Grundausrichtung der Kasse. Zusammen mit den Vertreterinnen und Vertretern in den Widerspruchsausschüssen, die konkrete Entscheidungen auf Antrag der Versicherten überprüfen, engagieren sich weit über 100 Personen ehrenamtlich für der BARMER GEK.
Ute Engelmann, stellvertretende Vorsitzende des BARMER GEK Verwaltungsrates: „In kaum einer anderen Organisationsform finden die Interessen der Versicherten derartige Berücksichtigung wie in der selbstverwalteten Krankenversicherung.“ Die ehrenamtlichen Vertreterinnen und Vertreter des Verwaltungsrates werden alle sechs Jahre bei den Sozialwahlen von den BARMER GEK Mitgliedern per Urwahl gewählt. Die nächste Sozialwahl findet im Jahr 2017 statt.

Quelle: Barmer GEK