Baierbrunn Zu Beginn eines neuen Semesters ist die Wohnungsknappheit in vielen Universitätsstädten in Deutschland ein großes Thema. Dabei können junge Untermieter für ältere Hausbesitzer mehrfachen Nutzen bringen.

Viele Senioren bewohnen große Häuser allein. Viel häufiger, als es bisher geschieht, könnten sie leer stehende Räume untervermieten und damit einen mehrfachen Nutzen erzielen: mit Mieteinnahmen, Leben im Haus und Hilfe bei Arbeiten, die im Alter schwerer fallen. Die Hilfsleistungen können sogar im Mietvertrag festgehalten werden. Vom Projekt „Wohnen für Hilfe“, das in vielen Universitätsstädten Studierende an Senioren vermittelt, wird meist je Quadratmeter Wohnfläche eine Stunde Hilfe (keine Pflegeleistung) pro Monat vereinbart, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Je offener beide Seiten sagen, was sie voneinander erwarten, desto besser klappt das Zusammenleben. Und wenn die Chemie doch nicht stimmt, darf man ohne Angaben von Gründen kündigen. Allerdings verlängert sich in diesem Fall die reguläre Kündigungsfrist um drei Monate.

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Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 11/2013 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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Ruth Pirhalla
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