Kiel Im kommenden Winter muss unsere Haut Schwerstarbeit leisten. Ob sie dazu auch spezielle Pflege braucht, das erläutern die Experten von AOK Clarimedis.

Die Antwort der Clarimedis-Experten:

Die Haut trocknet im Winter schneller aus als im Sommer. Der Grund: Schon ab acht Grad plus wird die Fettproduktion der Talgdrüsen stark reduziert, bei Minusgraden sogar komplett eingestellt. Ohne Fettfilm wiederum verdunstet die Feuchtigkeit auf der Hautoberfläche schneller. Zusätzlich setzt in der kalten Jahreszeit trockene Heizungsluft unserer Haut zu. Herbst und Winter lassen das größte Organ des Menschen also sprichwörtlich alt aussehen: Die Haut ist gereizt, fängt an zu spannen und juckt. Besonders die Hände und das Gesicht sind gefährdet, da sie vermehrt der Kälte ausgesetzt sind. Ärzte empfehlen deshalb, in der kalten Jahreszeit Cremes zu verwenden, die einen hohen Fett- oder Öl-Anteil besitzen.

AOK Clarimedis-Experte, Dr. Maik Irmisch, Facharzt für Innere Medizin

Quelle: AOK-Nordwest