Berlin Das Reizdarmsyndrom (RDS) gehört zu den häufigsten funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen. Dabei wissen viele Menschen überhaupt nicht, dass sie unter dem RDS leiden. In Deutschland sind rund 12 Prozent der Bevölkerung von den typischen Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen und dauerhaften Veränderungen beim Stuhlgang betroffen – Frauen etwa doppelt so oft wie Männer. „Zwar gibt es keine Standardtherapie, doch ein Mix aus Entspannung, Lebenswandel und Medikamenten kann den Alltag deutlich erleichtern“, so Dr.Ursula Marschall, leitende Medizinerin der BARMER GEK.Auch wenn das RDS nicht lebensbedrohlich ist, stecken dahinter mehr als nur Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme. „Das RDS ist eine komplexe Erkrankung mit einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität. Spaziergänge, Einladungen oder selbst der Weg zur Arbeit werden von der Angst vor plötzlich einsetzenden Verdauungsproblemen überschattet“, betont Marschall. Betroffene sollten sich deshalb unbedingt in ärztliche Behandlung begeben, auch um andere Erkrankungen auszuschließen.

 

Quelle und weiter lesen: Barmer GEK