Baierbrunn (ots) – Etwa jeder zweite 70- bis 79-Jährige nimmt mindestens fünf Medikamente ein – manchmal von mehreren Ärzten verschrieben oder als rezeptfreies Präparat selbst gekauft. „Gut wäre eine Medikamentenanamnese, die der Arzt bei jedem Besuch erstellt“, rät Dr. Hiltraut Knopf, Gesundheitsforscherin am Robert-Koch-Institut, im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. „Sie klärt, was der Patient tatsächlich bekommt“, sagt Knopf. Dann müsse der Arzt sortieren, was wirklich nötig ist und ob die Präparate sich gegenseitig beeinflussen. Dies beachten Patienten gerade bei frei verkäuflichen Medikamenten nicht ausreichend.

Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 8/2013 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Pressekontakt:

Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.senioren-ratgeber.de