Berlin Die Pegelstände des Hochwassers gehen langsam zurück und das Ausmaß der Katastrophe wird noch deutlicher. Das Schicksal der vielen von den Fluten betroffenen Menschen hat auch die Bundesmitgliederversammlung des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) beschäftigt. Beschlossen wurde ein Soforthilfeprogram für in Not geratene Mitglieds-Pflegeeinrichtungen und Dienste. Schnell und unbürokratisch soll den betroffenen privaten Trägern geholfen werden, damit diese ihre Existenz sichern und die Pflege und Versorgung ihrer pflegebedürftigen Kunden wieder sicherstellen können.

bpa richtet Hilfsfonds für hochwassergeschädigte Pflegeeinrichtungen und Dienste ein / Zinslose Kredite der apoBank möglich
„In einem beispielhaften Akt der Solidarität hat der Verband hierfür eine Summe von bis zu 500.000 € im Haushalt berücksichtigt“, sagt bpa-Präsident Bernd Meurer. Diese Mittel sollen bis spätestens zum Ende dieses Jahres für Überbrückungsdarlehen oder als Zuwendungen an aufgrund des Hochwassers in Not befindliche Mitglieds-Pflegedienste oder Heime gezahlt werden. Die Abwicklung erfolgt über die Landesgeschäftsstellen des bpa in den vom Hochwasser heimgesuchten Bundesländern.

Zusätzlich hat der bpa sich erfolgreich um die Bereitstellung von Überbrückungs-finanzierungen zu unschlagbaren Konditionen für seine betroffenen Mitglieder bemüht. Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) gewährt den von der Flut betroffenen Pflegeheimen und Pflegediensten des bpa zinslose, tilgungsfreie Kredite mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren in Höhe von bis zu 25.000 Euro pro Einrichtung. Dabei ist jederzeit eine kostenlose Rückführung möglich. Darüber hinaus stellt die apoBank eine Zwischenfinanzierung bis zur Schadensregulierung durch die Versicherung zur Verfügung. Anträge können bei jeder Filiale der apo-Bank gestellt werden.

Für Rückfragen: Herbert Mauel, Bernd Tews, Geschäftsführer, Tel.: 030-30878860

 

Quelle: bpa