Baierbrunn Häusliche Pflege kann man zuhause lernen, die Pflegekasse trägt die Kosten hierzu. Mehr als eine Million Pflegebedürftige werden von ihren Angehörigen betreut. Was in Kliniken und Heimen gelernte Pflegekräfte tun, sollen sie häufig von heute auf morgen können. Viel zu wenige wissen, dass die Pflegekassen ihnen eine Schulung im häuslichen Umfeld bieten können. Die Unterweisung kann zum Beispiel von Pflegediensten übernommen werden. Dafür gibt es aber keine Vorgaben, jede Firma muss sie selbst erarbeiten. „Besser wäre es, wenn die Pflegekassen klare inhaltliche Vorgaben machen würden“, sagt Professorin Angelika Zegelin, Krankenschwester und Pflegewissenschaftlerin an der Universität Witten/Herdecke, im  Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Am besten beantragen Angehörige gleich zu Beginn des Pflegefalles die Schulung, damit sich gar nicht erst Fehler einschleichen. Meistens müssen sie aber mit dem Wunsch auf die Pflegekasse zugehen – denn die tun wenig dafür, die Leistung bekannter zu machen.

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Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 2/2013 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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Ruth Pirhalla
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