Berlin Dauerfrost und Schnee – der Winter hat Deutschland zurzeit fest im Griff. Während die weiße Pracht vor allem bei Kindern und Jugendlichen für Begeisterung sorgt, bringen die verschneiten Zeiten für Erwachsene auch Unannehmlichkeiten mit sich – unter anderem die Pflicht zum Schneeräumen. Um dabei Gesundheitsrisiken zu vermeiden, hat die BARMER GEK ein paar Tipps zusammengestellt.

Das richtige Outfit

Der erste Schritt ist, eigentlich selbstverständlich, die Auswahl der Kleidung. Denn auch wenn das Schneeschieben schweißtreibend ist, sollte auf warme Kleidung keinesfalls verzichtet werden, um Erkältungen zu verhindern. Aber auch die richtige Haltung ist entscheidend, um Muskelkater oder andere gesundheitliche Beeinträchtigungen zu vermeiden.

Wintersport der anderen Art

Wenn es losgeht, sollte man den Schnee besser schieben als heben – und das mit einer möglichst positiven Einstellung. Wer das Schneeräumen nicht als lästige Pflicht, sondern als praktische Fitness-Übung betrachtet, geht gleich besser gelaunt in den Tag. Wenn der Schnee zur Seite geschaufelt werden muss, trainiert man beispielsweise die seitlichen Bauchmuskeln. Allerdings sollte eine Drehung nicht ruckartig erfolgen, sonst kann es zu schmerzhaften Muskelverspannungen kommen. Das regelmäßige Wechseln des aktiven Arms verhindert zusätzlich eine einseitige Belastung der Wirbelsäule und stärkt sowohl Bizeps als auch Trizeps.

Finger weg von der Schaufel

Überhaupt nicht zur Schneeschaufel greifen sollten Herzkranke. Denn das kalte Winterwetter ist für sie oft eine zusätzliche Belastung. Wer sich bei Minusgraden übernimmt, riskiert im Extremfall sogar einen Herzinfarkt. Gegen einen ausgedehnten Winterspaziergang ist dagegen nichts einzuwenden.

Quelle: Barmer GEK