Baierbrunn Eine niederländische Studie weist ein sinkendes Erkrankungsrisiko nach. „Das Risiko eines 80-Jährigen, im Laufe des nächsten Jahres an Demenz zu erkranken, ist heute niedriger als vor zehn Jahren.“ Das sagt Professorin Monique Breteler in der „Apotheken Umschau“.

Die Wissenschaftlerin arbeitet am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Bonn und ist Autorin einer niederländischen Studie, die das Demenzrisiko der vergangenen Jahrzehnte verglich. Während in einer von 1990 an beobachteten Gruppe 6,6 von 1000 Teilnehmern innerhalb von fünf Jahren an Demenz erkrankten, waren es nur 4,9 in der Gruppe, deren Beobachtung 2000 begann. Die Ursache sieht Breteler in der besseren Behandlung von Krankheiten, die Risikofaktoren einer Demenz sind, wie zum Beispiel Bluthochdruck. Außerdem habe sich der Lebensstil verändert: „Die Menschen rauchen weniger und sind sportlich aktiver“, erklärt die Wissenschaftlerin.

Ausführliche Informationen über die Demenz finden Sie unter http://www.apotheken-umschau.de/vaskulaere-demenzDieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Die Inhalte weiterführender Links, auf die in dieser Pressemitteilung verwiesen wird, unterliegen dem Copyright des jeweiligen  Anbieters der verlinkten Seite.

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