Berlin Der Diakonie Bundesverband und der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) sind der Initiative „Bündnis für gute Pflege“ beigetreten. „Wir freuen uns über die Aufnahme im Bündnis und werden aktiv mitwirken“, betont Maria Loheide, sozialpolitischer Vorstand des Diakonie Bundesverbandes. „Das Bündnis bietet den pflegebedürftigen Menschen und den Pflegenden eine starke Lobby. Gemeinsam mit den anderen Verbänden setzen wir uns dafür ein, dass sich die Lebensbedingungen der pflegebedürftigen Menschen verbessern. Politik und Gesellschaft sollten auch die Situation der Pflegenden besser wahrnehmen.“ Dies sei umso bedeutender, da die Reform der Pflegeversicherung nicht die Lösungen und Ergebnisse gebracht habe, die die Diakonie erwartet hat, so Loheide.

„Der Schulterschluss der gemeinnützigen Akteure ist ein starkes Zeichen, das die Pflege jetzt braucht. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Rahmen- und Arbeitsbedingungen in der Pflege weiterzuentwickeln“, betont Renate Gamp, Vorsitzende des DEVAP.

„Pflegebedürftige Menschen brauchen eine qualitativ hochwertige Pflege und maßgeschneiderte Leistungen, die ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen.“

Zusammen mit den Partnern des Bündnisses fordern Diakonie und DEVAP zudem bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen in der Pflege, eine solidarische und paritätische Finanzierung sowie mehr Unterstützung und Anerkennung für pflegende Angehörige.

Im „Bündnis für gute Pflege“ haben sich derzeit rund 20 gemeinnützige Organisationen zusammengeschlossen. Gemeinsam fordern die Bündnispartner „Perspektiven für eine bessere Pflege“ in Deutschland. Mit der Diakonie und dem DEVAP sind auch die Caritas und das Deutsche Rote Kreuz dem Bündnis beigetreten.

Weitere Informationen gibt es unter http://www.buendnis-fuer-gute-pflege.de/