Baierbrunn Das Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“ hat in seiner Studie herausgefunden, dass jeder Zweite Alzheimer vor allem für die Familien der Betroffenen für belastend hält – die Mehrheit will sofort über Demenz-Erkrankung bei nahen Angehörigen informiert werden. Aktuell gibt es ca. 1,3 Millionen Menschen mit Demenz, ein Großteil davon mit dem Typ Alzheimer. Zukünftig soll sich die Zahl sogar verdoppeln.

Alzheimer ist nicht nur für die Betroffenen selbst eine schockierende Diagnose, auch und vor allem die Angehörigen müssen sich mit der neuen Situation erst einmal zurechtfinden. Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“ gab die deutliche Mehrheit der Bundesbürger an (89,4 %), sie wollten bei einer Alzheimer-Diagnose bei ihrem Partner oder dem Vater/der Mutter vom Arzt sofort und direkt darüber informiert werden. Dass die Angehörigen eine große Last zu tragen haben ist den Menschen dabei bewusst. Mehr als die Hälfte (53,9 %) der Befragten sagen sogar, es sei für diese sogar noch schlimmer als für die Patienten selbst. Sie sind der Meinung: „Alzheimer ist nur für die Angehörigen grausam, weil der Patient selbst von seiner Erkrankung nichts mitbekommt“.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.087 Personen ab 14 Jahren.
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