Berlin Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) hat alle Erwartungen übertroffen: Rund 50.000 BFDlerinnen und BFDler haben bereits einen Vertrag unterschrieben. Die Freiwilligen engagieren sich seit der Einführung des BFD am 1. Juli 2011 als Nachfolger des ausgesetzten Zivildienstes im sozialen Bereich, im Umweltschutz, in der Kultur, im Sport oder in der Integration.

„Uns ist es hervorragend gelungen, die historische Chance für den Ausbau von freiwilligem Engagement in Deutschland zu nutzen“, sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder in Berlin. „Die beeindruckenden Zahlen zeigen, dass es generationenübergreifend eine hohe Bereitschaft zum Engagement in unserer Gesellschaft gibt. Darauf sind wir sehr stolz. Dass der Start so erfolgreich verläuft, verdanken wir insbesondere den vielen Menschen, die sich im BFD für das Gemeinwohl engagieren. Dafür gebührt ihnen unser Dank, unser Respekt und unsere Anerkennung. Die bundesweite Aktion zum ersten Geburtstag des Bundesfreiwilligendienstes steht daher ganz im Zeichen des Dankes.“

Ein Jahr BFD, das heißt auch: ein Jahr Erfolgsgeschichten engagierter Menschen aller Generationen. Viele dieser Menschen haben eine enge persönliche Bindung zu „ihrem“ BFDler aufgebaut. Die Einsatzstellen haben deshalb Karten verteilt, auf denen sich die Unterstützten mit einem Foto und einem persönlichen Gruß bedanken können. Auch im Internet unter www.bundesfreiwilligendienst.de/danke lassen sich Portraitfotos hochladen und individuelle Dankesbotschaften versenden. Zahlreiche Unterstützte haben bereits diese Chance genutzt, sich zu bedanken. Heute präsentierte Kristina Schröder eine Auswahl der Karten und bedankte sich ebenfalls bei allen Freiwilligen. Am Tag der offenen Tür des Bundesfamilienministeriums am 18. August werden dann zusätzlich von allen eingegangenen Dankeskarten die schönsten an einer Ausstellungswand gezeigt werden.

Bufdis - eine Bereicherung für die Gesellschaft

Der Bundesfreiwilligendienst ist am 1. Juli 2011 an die Stelle des Zivildienstes getreten, der zusammen mit der Wehrpflicht zum 30. Juni 2011 ausgesetzt wurde. Dieser Wechsel vom Pflicht- zum Freiwilligendienst hat alle Beteiligten vor große Herausforderungen gestellt. „Daher auch den Vertreterinnen und Vertretern der Kirchen, der wohlfahrtsverbandlichen und zivilgesellschaftlichen Verbände und Organisationen ein herzliches Dankeschön“, sagt Kristina Schröder. „Sie alle haben den Wechsel erfolgreich gemeistert. Mit der Öffnung des BFD für die über 27-jährigen haben wir zusätzlich eine neue Zielgruppe erschlossen. Auch die Jugendfreiwilligendienste gehen deutlich gestärkt aus dieser Zeit der Neuerungen hervor: Knapp 50.000 Jugendliche nutzen die Möglichkeit eines Freiwilligen Sozialen Jahres oder Freiwilligen Ökologischen Jahres. Das sind mehr als je zuvor in Deutschland“, erklärt die Bundesfamilienministerin.

Quelle: Ministerium