Foto: by Thorben Wengert/pixelio.de

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Baierbrunn Auch nach dem Tod eines Patienten darf dessen Arzt keine Informationen weitergeben berichtet das Apothekenmagazin „Apotheken-Umschau“ in seiner Mai-Ausgabe. Die Schweigepflicht eines Arztes – und auch anderer Gesundheitsberufe wie etwa Apotheker – endet nicht mit dem Tod des Patienten.

„Die Schweigepflicht ist so umfassend, dass ein Arzt nicht einmal der Polizei, dem Ehepartner oder Arbeitgeber eines Patienten die Frage beantworten muss, ob dieser an einem bestimmten Tag in seinem Wartezimmer saß“, erklärt Dr. Christina Töfflinger, Fachanwältin für Medizinrecht, in der  „Apotheken Umschau“: Tabu sind neben medizinischen Belangen alle persönlichen Informationen über den Patienten, also auch dessen finanzielle Situation oder sexuelle Orientierung. Im Alltag können sich Patienten und Apothekenkunden also sicher sein: Kein Wort verlässt den Raum.
Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 5/2012 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.
Presse-Informationen: Ruth Pirhalla Wort & Bild Verlag Tel.: 089/7 44 33-123 E-Mail: presse@wortundbildverlag.de

Quelle: Apotheken-UmSchau