Mal wieder raus in die NaturPaderborn Pünktlich zum Aschermittwoch begann vergangene Woche die vorösterliche Bußzeit – 40 Tage fasten. Aus christlicher Sicht soll die Fastenzeit an die 40 Tage Jesu Christi in der Wüste erinnern. Jeder zweite findet jedoch einen Verzicht auf Schokolade, Alkohol oder gar Fleisch gesundheitlich für sinnvoll. Wieviele jedoch tatsächlich auf irgendetwas verzichten, ist nicht messbar.

Ob es nun um körperlisches oder seelisches Fasten geht – hier gibt es keine Grenzen mehr. Am leichtesten fällt es den meisten Menschen auf Alkohol zu verzichten, gefolgt von Süßigkeiten, Fleisch und letztlich das Rauchen.

Nur Salat geht auch

Salat zur Fastenzeit

Die Hitliste:
1.) Alkohol (67 Prozent)
2.) Süßigkeiten (60 Prozent)
3.) Fleisch (41 Prozent)
4.) Rauchen (35 Prozent)
5.) Fernsehen (34 Prozent)
6.) Handy (31 Prozent)
7.) Computer / Internet (22Prozent)
8.) Auto (13 Prozent)

Dabei hat das Fasten für jeden einzelnen eine andere Bedeutung. Nachweislich gesund ist es auf jeden Fall. Ob nun der Verzicht auf Genuss- oder bestimmte Lebensmittel oder das „in sich gehen“. Der Körper wird entschlackt bzw. erhält neue Kraft für den Frühling und den Rest des Jahres.

Neu im Trend liegt das „Tasten fasten“, wo in der Fastenzeit auf Facebook, den Einsatz des gesamten Computers oder gar das Handy verzichtet wird.

Unterm Strich ist es vielleicht nicht so entscheidend auf was man verzichtet, sondern das man auf etwas verzichtet. Die Fastenzeit ist keine rein christliche oder biblische Angelegenheit wie viele Medien berichten.

Wir wünschen Ihnen die Kraft und den Willen auf etwas zu verzichten – und viel Erfolg