Arzneimittel für den Menschen sind nicht immer auch für Tiere geeignet, berichtet die „Apotheken-Umschau“ und rät dazu, immer einen Tierarzt um Rat zu fragen. Haustiere dürfen nicht in jedem Fall mit Arzneimitteln behandelt werden, die Menschen für eine vergleichbare Erkrankung verordnet wurden.

Dazu ist der Stoffwechsel von Tier und Mensch zu unterschiedlich. Während etwa Baldrian den Menschen beruhigt, wirkt es bei Katzen berauschend, nennt die „Apotheken Umschau“ ein Beispiel. Humanarzneien könnten gelegentlich für Tiere sogar lebensgefährlich sein. So kann das Schmerzmittel Acetylsalicylsäure die Organe von Katzen und Hunden schwer schädigen. Der Fiebersenker und Schmerzstiller Paracetamol birgt ebenfalls Vergiftungsrisiken für die Vierbeiner. Im Zweifelsfall gilt daher auch für die Therapie leichterer Erkrankungen: Erst den Tierarzt zu Rate ziehen, was die artgerechte Medizin ist.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 12/2011 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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Ruth Pirhalla
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