Berlin(djd) Den Ruhestand in vollen Zügen auskosten, endlich Muße für Sport, Reisen oder andere Hobbys haben und unbeschwerte Zeit mit den Enkelkindern verbringen – so sieht für die meisten Menschen der ideale Lebensabend aus. Doch stellen sich die ersten Zipperlein oder ernsthaften Gesundheitsprobleme ein, gerät das selbstbestimmte, aktive Leben in Gefahr. Auch wenn nicht gleich der Umzug ins Heim droht, schränkt die zunehmende Hilfsbedürftigkeit oft die Lebensqualität und Unabhängigkeit massiv ein.

Hausnotrufsysteme sind einfach zu installieren

Wenn mit dem Alter das Risiko von Erkrankungen, häuslichen Unfällen und Notsituationen steigt, gibt es dennoch Möglichkeiten, weiterhin in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben. So sorgen etwa Hausnotrufsysteme für mehr Sicherheit im heimischen Umfeld. Sie lassen sich ganz einfach über die bestehende Telefonleitung installieren. Der Sender, den der Nutzer immer bei sich tragen sollte, hat eine bestimmte Reichweite, die auch den Gang in den Garten, Keller oder zum Briefkasten erlaubt. Die genaue Reichweite muss jedoch immer individuell geprüft werden. Bei Unwohlsein oder einem Notfall drückt der Teilnehmer einfach auf den Knopf des Senders, wodurch automatisch die 24-Stunden-Hausnotrufzentrale alarmiert wird. Diese nimmt umgehend per Lautsprecherfunktion des Basisgerätes Kontakt mit dem Hilfesuchenden auf. Darüber hinaus kann eine vereinbarte Kontaktperson (wie Tochter, Nachbar oder Hausarzt) informiert werden. Antwortet der Teilnehmer nicht, wird sofort ein Rettungswagen losgeschickt.

Plädoyer für mehr Hilfsdienste

Dass solche Notrufsysteme in Deutschland flächendeckend eingesetzt werden, dafür setzt sich beispielsweise die Initiative Hausnotruf ein. Denn drei Viertel der Senioren, die in Privathaushalten leben, brauchen keine regelmäßige Pflege – so das Ergebnis der Berliner Altersstudie BASE. Ihnen genügt zur selbstständigen Lebensführung im eigenen Zuhause ein gewisses Maß an Sicherheit, damit sie unbesorgt ihren persönlichen Interessen nachgehen können. Unter www.initiative-hausnotruf.de gibt es alle Informationen zu dem Thema.

Durchschnittsalter der Deutschen wird immer höher

Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes dürfte die Zahl der Altersgruppe 60plus im Jahr 2030 auf über 29 Millionen steigen. Damit läge ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung bei mehr als einem Drittel (37,8 Prozent). 6,4 Millionen Menschen davon wären über 80 Jahre und älter. Deren Versorgung ist eine der größten Herausforderungen in naher und mittlerer Zukunft. Hilfreich sind vor allem praktische Dinge für den Alltag und für die Sicherheit – wie etwa ein Hausnotruf. Näheres ist im Internet unter www.initiative-hausnotruf.de zu erfahren.

Quelle: Hessentageblatt