Leben an der Ostsee

Grömitz(gk/jc) Wer träumt nicht davon – mal dort zu Leben, wo man jahre- und jahrzehntelang Urlaub gemacht hat? Immer mehr derer, die sich die Frage bereits gestellt haben, zieht es an die Ostsee. Hier wird eine rege „Zuwanderung“ wahrgenommen. Ein Bericht von Jutta Colschen.

Es macht die Orte an der Ostsee schon stolz, wenn aus ehemaligen Gästen neue Einwohner werden. Selbst wenn die Neubürger schon die 60 überschritten haben und die Alterspyramide in den Gemeinden und im Kreis ziemlich einseitig beeinflussen, ist die auch als Urlauber umworbene Generation der wohlsituierten Best Ager hochwillkommen.

Dort Leben, wo andere Urlaub machen

Und wie fühlen sich die Männer und Frauen im besten Alter, wenn sie aus ihrem Urlaubsdomizil einen Alterswohnsitz gemacht haben? „Wie im Dauerurlaub“, sagen Karin (75) und Heinz (81) Braasch übereinstimmend. Das Ehepaar, beide sind waschechte Norddeutsche, war aus beruflichen Gründen während ihres Ehelebens viel unterwegs – lebte in Hamburg, Goslar und Hildesheim. Urlaub aber haben Karin und Heinz mit den beiden Kindern seit 1962 am Lensterstrand gemacht, zunächst auf dem Campingplatz Sonnenland, seit Ende der 80er-Jahre im Ferienhaus des Sohnes. An Grömitz als Altersruhesitz dachten die Braaschs damals noch nicht. „Eigentlich hatten wir bereits ein kleines Häuschen in Bockenem dazu auserkoren“, erzählt Heinz Braasch. Doch es kam anders, und es ging blitzschnell.

Hier den ganzen Bericht lesen: Lübecker Nachrichten