München(as) Viel trinken soll gesund sein, zu viel trinken soll dem Körper schaden. Doch wieviel soll man wirklich trinken? Dieser Frage ist Angela Stoll für die „Kölnische Rundschau“ nachgegangen. Sie sprach mit Professor Martin Reincke, Chefarzt der Inneren Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Seit Jahren hören wir den Ratschlag: trinken, trinken, trinken! Man bekommt fast den Eindruck, jeder zweite Deutsche stehe kurz vor dem Austrocknen. Sind solche Ermahnungen berechtigt?

Ich halte den heutigen Trend, immer und überall zu trinken, für eine Modewelle. Ausgelöst wurde er durch extreme Situationen wie die Hitzewelle im Jahr 2003, im Zuge deren in Frankreich viele Senioren gestorben sind. Da hat man gesehen, wie gefährlich es für betagte und demente Menschen sein kann, zu wenig zu trinken…..

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät aber, das Durstgefühl erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Das ist Quatsch. Stellen Sie sich doch einmal vor, wie sich dieser Rat, aufs Essen übertragen, auswirken würde….

Das komplette Interview hier: Rundschau-Online