Regionalpartner trafen sich in Bad Salzuflen

Gruppenbild der Teilnehmer - Foto: Stift zu Wüsten
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(v. l.) Vorstandsvorsitzender des Verein Pflegeliga e. V. Detlef Klemme und Angela von Treskow überreichten Stiftsvorstand Christoph Fritsche einen Gutschein für einen Premium-Eintrag für die kooperative Unterstützung des Vereins.
Foto: Stift zu Wüsten

Bad Salzuflen – Pflegeliga e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich zur Aufgabe gemacht hat, (über)regionale Netzwerke in der Pflege zu bilden. Ein erstes Treffen der Regionalpartner Ostwestfalens fand jetzt im Evangelischen Stift zu Wüsten statt.

Der Verein Pflegeliga e. V. informiert regional in transparenter Form über die verschiedenen Wohnformen im Alter. Ziel ist, Strukturen zur Verbesserung der Lebens- und Pflegesituation von Senioren zu schaffen. Der klare Fokus liegt dabei in der Beratung und Hilfe bei der Suche nach einer individuell geeigneten Wohnform.
Bundesweit sollen regionale Netzwerke geschaffen und in einem globalen Netzwerk integriert werden, um dieses Ziel zu erreichen. Partner aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft stehen dabei im ständigen Austausch und ziehen an einem Strang. Dadurch entstehen bedarfsgerechte Angebote für Senioren.

Der Verein übernimmt die Initiierung lokaler Bündnisse, Koordinierung und Öffentlichkeitsarbeit. So hat der Verein in den vergangenen Monaten regionale Netzwerke in Aachen, Paderborn, Bielefeld, Warendorf, Hamm, Ennepetal und Kreis Lippe gebildet. Um diese regionalen Netzwerke zu koordinieren, lud der Vereinsvorstand die regionalen Kooperationspartner zu einem ersten Austausch im Evangelischen Stift zu Wüsten ein.

Gruppenbild der Teilnehmer - Foto: Stift zu Wüsten
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(v. h. l.) Peter Winkler (Vorstand Pflegeliga), Stiftsvorstand Christoph Fritsche, Apotheker Dietmar Müller, Dr. rer. Nat. Georg-Andreas Hanewacker, Dipl.-Sozialpädagoge Werner Tigges, Apotheker Uwe Rodemeister, Detlef Klemme (Vorstandsvorsitzender Pflegeliga), Apotheker Toni Rimrod gemeinsam mit (v. v. l.) Angela von Treskow (BLiCKpunkt Senioren GbR), Apothekerin Brigitte Wigand-Heppelmann und Pflegedienstleitung Rita Kühn im Lindenhofcafé des Stiftes.
Foto: Stift zu Wüsten

Buchautor Werner Tigges referierte zum Thema

Die regionalen Repräsentanten Dr. rer. Nat. Georg-Andreas Hanewacker, Uwe Rodemeister (Bad Salzuflen), Dietmar Müller (Bielefeld), Toni Rimrod (Paderborn) und Brigitte Wigand-Heppelmann (Hamm) wurden von Stiftsvorstand Christoph Fritsche und Pflegedienstleitung Rita Kühn empfangen und über die Angebote für Senioren im Stift informiert. „Unser Alle-Angebote-aus-einer-Hand-Konzept umfasst neben stationärer Kurzzeit- und Dauerpflege, ambulante Pflege, Essen auf Rädern, Seniorenwohnungen und Betreutes Wohnen. Ein Hausnotrufsystem, sowie unsere Pflegestützpunkte am Obernberg und in Schötmar runden unser Angebot ab“, berichtete Christoph Fritsche. Die Teilnehmer zeigten sich überrascht über die Vielseitigkeit des Stiftes und die damit verbundene bedarfsgerechte Versorgung von Senioren. Für sie steht nämlich genau dieser Punkt im Fokus ihrer Netzwerkarbeit.

In ihren Vorträgen stellten der Vorstandsvorsitzende des Vereins Pflegeliga e. V., Detlef Klemme, und die Gesellschafterin der BLiCKpunkt Senioren GbR, Angela von Treskow, die Folgen des demographischen Wandels und dessen Auswirkungen auf die bereits angespannte Pflegesituation in den Vordergrund.

Dipl.-Sozialpädagoge und Buchautor (Pflege – wohin?) Werner Tigges machte ganz deutlich, dass „man voneinander wissen muss“, um diesen Anforderungen gerecht zu werden und unterstützt deshalb das Projekt der Pflegeliga e. V..
Schwerpunkt der abschließenden Diskussionsrunde waren u.a. der Fachkräftemangel in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen, die Wandlung der Ansprüche von Senioren, sowie die Wünsche aller Beteiligten für die weitere Zusammenarbeit.

Quelle: Verein Pflegeliga e. V.