Köln(ots) Vorsorgen ist besser als heilen, sagt ein altes Sprichwort. 77 Prozent der Deutschen glauben, dass regelmäßige Vorsorge gut für die Gesundheit ist. Das ergab eine bundesweite, repräsentative Trendumfrage zum Thema Vorsorge im Auftrag der DEVK Versicherungen. Das Kölner Marktforschungsinstitut YouGovPsychonomics befragte dazu im Frühjahr 2011 rund 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahre.

Besonders die 30- bis 39-Jährigen zeigen sich vorsorgeorientiert: 89 Prozent meinen, dass regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen ihre Gesundheit nachhaltig verbessern können. Auch das Gesundheitsministerium rät: Regelmäßige Checks erhöhen die Wahrscheinlichkeit, Krankheiten frühzeitig zu erkennen und effektiv behandeln zu können. Doch werden manche ärztlich empfohlene Vorsorgeuntersuchungen nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Der Patient bleibt auf seinen Kosten sitzen.

Quelle: Presseportal

Vorsorge mittels Blutbild

Vorsorgeuntersuchungen helfen nachhaltig

Fünf bis sechs Liter Blut fließen durch einen erwachsenen Körper und versorgen alle Zellen und Organe mit lebenswichtigen Nährstoffen. Das Blut ist die Grundlage des Lebens und gleichzeitig ein Spiegel unserer Gesundheit.

Denn: Die Analyse des Blutes zeigt, wie gut es um die persönliche Gesundheit bestellt ist. „Deshalb ist es so wichtig, dass spätestens ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre ein Kontrollblutbild gemacht wird“, sagt Thomas Assmann vom Hausärzteverband. Die zweijährige Vorsorgeuntersuchung ist eine Kassenleistung.

In einem standardisierten Blutbild wird nach wichtigen Risikofaktoren gesucht. Das übliche Vorsorgeblutbild prüft die Cholesterinwerte und den Blutzucker. In Kombination mit einer Blutdruckmessung und der Untersuchung des Urins können so frühzeitig Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes festgestellt werden.

Bei bestehenden Problemen oder einem Erkrankungsverdacht werde das Blutbild natürlich weitergehend untersucht. Ob langanhaltende Müdigkeit, Gewichtsverlust oder Hautbildveränderungen: Im Blutbild könnten zum Beispiel Mangelerscheinungen, wie Eisenmangel oder auch Entzündungszeichen festgestellt werden. „Welches Blutbild erforderlich ist, entscheidet der Hausarzt. Viele Patienten wünschen aber regelmäßig genauere Analysen – auch ohne Befund. „Wer ohne ärztliche Diagnose eine Untersuchung des Blutes wünscht, muss diese allerdings privat bezahlen“, sagt Assmann.

Quelle: Südkurier / Dewia.de
 
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