Elmshorn (gk) Wir Deutschen werden immer älter und überall machen sich Kommunen und Pflegeunternehmer Gedanken, wie man dieser Situation dann Herr werden kann. Es gibt bereits ein breites Angebot zum Thema „Wohnen im Alter“. Vom ambulanten Pflegedienst, den stationären Einrichtungen, „stationär“ betreutem, oder ambulant betreutem Wohnen bis hin zu Senioren-WG´s. Vor einiger Zeit wurde man für die letzte Variante noch belächelt.

Foto: Rolf Hanke/pixelio.de

Mittlerweile wird die Anzahl der Senioren-WG Angebote zunehmend größer. Ob privat oder durch Träger geführt – das Thema boomt. Es ist ja auch ein bekanntes Thema – die meisten älteren kennen dies noch aus den wilden 68ern. Heute sicherlich mit einem anderen Ansatz und unter anderen Bedingungen. Neben dem pflegrischen Angebot ist es auch ein finanzieller Anreiz – nicht jeder Senior kann sich eine Wohnung und Pflege oder Betreuung leisten.

Küche, Bad und ein gemeinschaftliches Wohnzimmer zu teilen ist nicht jedermanns Sache – es hat dennoch mehr Charme als man sich vorstellen kann. „Die Wahl zu haben, mit wem ich zusammen lebe und wohne wäre doch eine tolle Voraussetzung für eine Entscheidung.“, hörte ich schon mehrfach in Gesprächen mit älteren Menschen.

Manche WG´s bieten neben einer 24 Stunden Betreuung auch die Pflege für schwerst Plfegebedürftige. Somit geht das Angebot weit über die bekannte Form einer WG hinaus.

Aktuell entsteht in Schalksmühle eine Senioren-WG. In kooperativer Zusammenarbeit begleiten Bethanien mobil, die Freie evangelische Gemeinde und die Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle (WHS) die Umsetzung.

Quelle: http://blog.dewia.de