Elmshorn In der gesamten Republik nimmt die Nachfrage nach „Hilfe für Senioren“ zu, dies können wir selbst feststellen. Ambulante Pflegedienste, selbstständige oder angestellte Senioren- und/oder Alltagsbegleiter, Gemeinnützige Träger wie Malteser, DRK oder auch der ASB bieten neben einigen kommunalen Trägern diesen Service an.

Vielleicht kommt man hier auf die Ideen zur Checkliste?

Doch nach welchen Kriterien kann/soll der Hilfesuchende, meist ein Angehöriger, den entsprechenden Service aussuchen?

„Einfach ist das nicht“ so Gregor Kloeters, Geschäftsführer der Suchplattform dewia.de. „Entscheidend ist selbstverständlich zunächst die Sympathie, die oftmals anhand von Bildern auf der Webseite als erstes Kriterium zu nennen ist. Wenn ich bereits Erfahrungen mit beispielsweise einem Träger oder einem ambulanten Pflegedienst machen konnte, kann dies genauso hilfreich in der Entscheidung sein, wie ein klassisches Prüfsiegel unabhängiger Prüfstellen wie z.B. dem TÜV-Nord“ so Kloeters weiter. „Abschrecken sollte jedoch ein augenscheinlich selbstgebasteltes Siegel in Zusammenhang mit dem Begriff „Zertifiziert„, zumal nur entsprechende unabhängige Stellen zertifizieren dürfen.“ Sicherlich hat dieser Umstand wenig mit der Qualität als vielmehr mit der Seriösität eines Anbieters zu tun, dennoch schadet es nicht, mal ein Auge drauf zu werfen. Die Recherche bezüglich der absolvierten Fortbildung/Ausbildung kann auch die Anzahl der Unterrichtstunden sein. Hier gibt es Angebote von 80 über 120 Stunden bishin zum Lehrgang mit IHK-Abschluss mit 160 und mehr Unterrichtsstunden und entsprechendem Praktikum.

Zunächst einmal sind einige grundsätzliche Fragen zu klären:

  • In welchem Bereich benötige ich Hilfe?
  • Kann das aus der nahestehenden Verwandtschaft oder Nachbarschaft geregelt werden?
  • Gibt es freiwilligen Dienste in meiner Umgebung?
  • Was kann davon eventuell durch vorhandene Hilfeleistungen wie Pflegedienste abgedeckt werden?
  • Benötige ich eine Betreuung, die darüber hinausgeht? (24 Stunden)

Durch den Umstand der „Familienversprengung“ leben die Kinder nicht selten an einem anderen Ort, fern des Elternhauses. Nicht wenige gar im Ausland. Diese Umstände machen eine kleine „Vorabkontrolle“ noch wichtiger, damit es im nachhinein kein böses erwachen gibt.

„Schon bald möchten wir auf unserer Plattform eine kleine Checkliste veröffentlichen, damit man eine Vorauswahl treffen kann“ sagte Gregor Kloeters. Diese soll dabei helfen, gezielt die Hilfe zu finden, die man benötigt. Aus diesem Grund sucht dewia.de noch „Helfer“ zur Ausarbeitung der Kriterien.

Wer diese Checkliste mitgestalten möchte, wendet sich bitte an info@dewia.de Senden Sie uns einfach Ihre „Kriterien“ und Anhaltspunkte zur Suche zu. Aus den eingesendeten Anregungen, stellt dewia.de dann eine Checkliste her.

Als kleines „Danke schön“ verlost Dewia unter allen „Helfern“ 2 druckfrische „Worthupferl„-Bücher von Karl-Heinz Karius. Der Einsendeschluss hierzu ist der 01.07.2011 bis 24 Uhr.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!