Sachsen Die Unfallkasse Sachsen weist aktuell darauf hin, dass Putzhilfen, auch bei „Schwarzarbeit“, vom Auftraggeber bei der gesetzlichen Unfallversicherung gemeldet werden muss.

Die Unfallversicherungspflicht besteht auch bei einmaliger Beauftragung.

Nicht selten ist es die helfende Person selbst, die eine Anmeldung der Tätigkeit nicht wünscht – aus verschiedenen Gründen. Doch aufgepasst, denn der Auftraggeber selbst muss mit einem Bußgeld rechnen.

Handelt es sich zum Beispiel um eine Hilfe die im Rahmen der „geringfügigen Beschäftigung“ bis 400.-€ verdient, muss diese bei der Minijobzentrale gemeldet werden. Übersteigt das Entgeld 400.-€ kann man sich an die örtliche Unfallkasse wenden.

Arbeitgeber in Sachsen, melden Ihre Angestellten bei der Unfallkasse Sachsen.

Am besten ist es, Sie wählen gleich ein gewerbliches Unternehmen. Hier entstehen für Sie keine Nachteile, eher ist es vorteilhaft.

Quelle: Kanal 8 /dewia.de