Hamburg/Berlin Die Wohlfahrtsverbände sind in Sorge um den Wegfall der Wehrpflicht und dem daraus resultierenden Wegfall der Zivildienstleistenden. Manche Einrichtung bangt gar um das überleben.

Der von der Bundesregierung geplante Bundesfreiwilligen Dienst soll die Lücken ab 01. Juli 2011 schließen.

Zivildienstleistende übernehmen neben Fahrdiensten, Menuservice eben auch die überwiegende Betreuung von hilfe- und pflegebedürftigen Menschen. Der Bundesfreiwilligendienst soll mit zunächst 35.000 Stellen die Lücke schließen und den Zivildienst ausgleichen. Die Dauer dieses Dienstes soll zwischen 6 und 24 Monaten betragen. Ministerin Kristina Schröder möchte diese vakanten Stellen auch gerne mit älteren Menschen bestzen. Fehlende finanzielle Sicherheit z.B. beim Thema Fortzahlung des Kindergeldes und auch der Wegfall von Familienheimfahrten oder der beruflichen Förderung macht diese Variante derzeit unatraktiv.

Nun wird sich zeigen müssen, ob die Initiativen der Ministerien bezüglich der Freiweilligenarbeit Früchte tragen und sich der Aufwand gelohnt hat. Seit geraumer Zeit gab und gibt es hierzu landauf landab eigene „Freiwilligen Messen“, die nach Medienberichten gut besucht wurden. Nachbesserungen bezüglich der Fortzahlung des Kindergeldes, des Zeitraums der Dienste oder auch der Zuzahlung zu Heimfahrten werden hier richtungsweisend sein.

Quelle: Welt.de www.dewia.de