Essen/Berlin Den Weltverbrauchertag in diesem Jahr nutzen diverse Verbraucherzentralen um ältere Menschen weiterhin aufzuklären. Die Zahl der Opfer ist erschreckend, alleine in Essen waren es im vergangenen Jahr 2010 rund 1300 Opfer. Diese Opfer haben sich zumindest beraten lassen. Die Dunkelziffer wird durchaus höher sein. Nicht jedes Opfer hat den Durchblick bzw. traut sich gegen die Maschen wie Mahnungen und Androhungen anzugehen.

 Die Kripo Essen  ließ ein Call-Center hochgehen, das im letzten Jahr rund 80.000 Menschen abgezockt hat und hiermit Millionenbeträge in 2-stelliger Höher ergaunerte. „Ältere Menschen sind oftmals zu höflich um einfach aufzulegen“ weiß eine der Essener Verbraucherschützerinnen Doris Grzegorczyk. Häufig wird die Einsamkeit und das nachlassende Gedächtnis der Menschen über 70 Jahre zur Abzocke genutzt. Hier werden dann bereitwillig Kontodaten und andere persönliche Informatonen preisgegeben. Die Auswahl der „Angebote“ ist vielfältig. Von angeblichen Lotto Gesellschaften über Probe-Abos von Zeitungen bis hin zu Gewinnspielteilnahmen werden hier vermittelt.

Die Verbraucherschützer raten dazu, wenn man deratige Verträge telefonisch abgeschlossen hat, die Bank aufzufordern, die Beträge zurück  zu buchen. Dies geht oftmals auch nach den bekannten 6 Wochen. Zudem sollte man die Drohschreiben der Anwälte, Inkassobüros bis hin zu Klageandrohungen, mehr oder weniger ignorieren. Geklagt hat bislang noch keines der Abzockunternehmen.

Quelle: http://blog.dewia.de